4. Dezember 2021

Zukunft der Innenstädte

Was wird nach Corona aus unseren Innenstädten? Die Studierenden der WAM dürfen (müssen) sich in diesem Semester damit auseinandersetzen.

Leerstände, Leerstände, Leerstände – ich war in den vergangenen Wochen in einigen Städten im Kreis Unna für Reportagen unterwegs. Und geschockt. In manchen Städten scheint gefühlt jedes zweite Ladenlokal leerzustehend. Das gilt auch für Vororte von Großstädten wie Dortmund.

Ist nach Corona das Ende der klassischen City mit Shopping-Möglichkeiten gekommen? Wir kaufen immer mehr online, deshalb ist zweifelhaft, ob sich die Ladenlokale wieder mit Geschäften füllen. Aber was kommt stattdessen in die Innenstädte? Welche Rezepte haben die Städte entwickelt? Wie könnten die Innenstädte der Zukunft genutzt werden? Die Studierenden der WAM sollen das anhand eines Beispiels schildern.

Ausverkauf in der Innenstadt

Ich selber habe mich in mehreren Features für WDR 5 schon mit der Frage beschäftigt. Zwei davon gibt es im Artikel „Was wird aus unseren Innenstädten?“ hier auf meiner Homepage zu hören. In diesen beiden Features geht es darum wie eine Großstadt wie Dortmund und eine Kleinstadt wie Schmallenberg sich den aktuellen Problemen stellen.

Eine spezielle Herausforderung für die Städte sind große Betonklötze aus den 60er- und 70er-Jahren. Kaufhäuser von Karstadt, Kaufhof, Hertie, Horten, Neckermann oder Otto, die heute leerstehen. Die Gebäude sind als Warenhaus konzipiert und gar nicht so leicht umzubauen. Nachmieter finden sich selten.

Alternativ zu den Innenstädten können sich die Studierenden der WAM auch mit dem Problem der ungenutzten Einkaufstempel beschäftigen. Ein Beispiel (das geht also nicht als Semesteraufgabe) findet sich in meinem Reiseblog Colorfulcities.de. Die Stadt Lünen hat eine spannende Lösung für ein altes Hertie-Kaufhaus mitten am zentralen Platz der Stadt gefunden. Das Beispiel könnt Ihr hier nachlesen. Ein Foto findet Ihr ganz oben hier auf der Seite.

Die Aufgabe ist Teil meines Seminars „Wirtschaftsjournalismus“ an der WAM Medienakademie in Dortmund. Die Studierenden müssen dazu ein Audio, einen Film oder eine lange tief gehende Online-Reportage produzieren.